13 March 2011

Die Kunst des Gitarrenbaus im Literaturspiegel

Vom Geheimnis der Gitarrenbaus

Wenn man in einer Ausstellung klassischer Gitarren in die Verlegenheit käme, eine Meistergitarre im Blindtest durch Tasten erraten zu müssen, würde man leicht scheitern, da die Formenvielfalt unseres Instrumentes sehr eingeschränkt ist. Erst beim Anspielen verrät die Gitarre ihre Qualitäten. Aber die Wahrheit, wodurch der typische Klang einer Gitarre entsteht, ist man ein Stück näher gekommen. Allein die Verschiedenartigkeit der Hölzer, die Schönheit der Intarsien und die Sorgfalt der Verarbeitung geben noch keinen Aufschluß über das Klangpotential des Instrumentes.

So gibt es wie immer im Leben zwei Wege, um diesem Geheimnis auf den Grund zu kommen:
  1. Die klassische Erkundungstaktik der Kinder: 
    Man zerlege die Gitarre und inspiziertet, was in ihr steckt. Dies wird auf Dauer etwas teuer. Vor allem, wenn man versucht, das Instrument wieder zusammen zubauen und zum Schluß ein paar „Schrauben“ übrig bleiben.
  1. Die „Do-it-yourself-Gitarrenbau-Variante“:
    Sie ist auch nicht billiger, dafür hat man am Ende viele Gitarren. Man darf weiterhin sicher sein, daß man nicht der erste Gitarrenbauer ist, der als Autodidakt angefangen hat. Und, im Gegensatz zu früher, gibt es ausführliche Bücher, die verschiedene Aspekte des Gitarrenbaus beleuchten.
Wenn ein mutiger Gitarrist die zweite Variante wählt, wird er in der Folge einige Literaturhinweise finden, die ihm den steinigen Weg zu ersten selbstgebauten Gitarre erleichtern.


@Anonymous: Richtig! Und hier der gepostete Link.  Es ist eine Kunst und es gehören viele Jahre von Erfahrung dazu ein Meister zu werden. 
Die hier veröffentlichte Liste wird in einer losen Folge kommentiert.

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